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Institut BOIRON
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Das 1985 gegründete Institut Boiron ist eine Forschungsstruktur, die sich zum Ziel gesetzt hat,
die klinische Erfahrung von homöopathischen Ärzten zu nutzen, um die homöopathischen Arzneimittel besser kennen zu lernen.
Das Institut Boiron arbeitet an der Entwicklung einer Homöopathie hoher Qualität im medizinischen Bereich und verfolgt daher drei Achsen:
• Entwicklung der homöopathischen Forschung, um die Wirkungsweise homöopathischer Arzneimittel besser zu verstehen und ihre Wirksamkeit zu bestätigen
• Verbesserung der Qualität der Ausbildungen und der medizinischen Weiterbildung
• Förderung der Kommunikation im medizinischen Milieu.
Die Mitglieder des Institut Boiron geben ihr Know-how besonders durch die Entwicklung von Werkzeugen und Strukturen oder die Organisation von Veranstaltungen wie z. B. die Journées de l'Institut Boiron weiter. Auf dieser Tagung treffen sich alle zwei Jahre Universitätsangehörige und niedergelassene Ärzte,
Fachärzte, Allgemeinmediziner und Krankenhausärzte, um ihre Erfahrungen und Ansichten zu verschiedenen Themen auszutauschen.
VIIèmes Journées de l’Institut
Boiron, Lyon, März 2006
Am 31. März und am 1. April 2006 trafen sich Universitätsärzte,
Allgemeinmediziner und Fachärzte, sowie Wissenschaftler,
insgesamt 1000 Teilnehmer aus 40 Ländern in der Cité
internationale in Lyon zum 7. Kongress des Instituts Boiron.

Bei diesem Treffen, das vor allem die homöopathische
Behandlung bewerten soll, wird der aktuelle Stand der zahlreichen
Aktivitäten des Instituts Boiron beleuchtet.
Untersuchungen in der Praxis, an denen sich Ärzte verschiedener
Nationalitäten beteiligten, haben das Interesse der Homöopathie
bei der Behandlung von Migräne bei Kindern und bei Hitzewallungen
während der Menopause gezeigt.
Der neuartige Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln
auf der Basis von Neurotransmittern (Dopamin, Serotonin) eröffnet
neue Forschungswege auf dem Gebiet der Kinderpsychologie (Aufmerksamkeitsstörungen
und Hyperaktivität = ADHD) und bei gewissen neurologischen
Störungen.
In der Onkologie können unerwünschte Nebenwirkungen
im Zusammenhang mit der Chemo- und Strahlentherapie durch
homöopathische Arzneimittel begrenzt werden; diese verbessern
auch die Lebensqualität des Patienten und unterstützen
ihn bei seinem Behandlungsprogramm.
Die Arbeiten des Forschungsinstituts basieren auf der medizinischen
Praxis, und dieser Kongress stellt das Bindeglied zwischen
der täglichen Praxis der Ärzte und den Fortschritten
der Homöopathie dar.
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