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| Geschichte
der Laboratoires BOIRON |
Seit 1911,
spezialisierte sich der Apotheker
René
Baudry, auf die Herstellung homöopathischer Arzneimittel
und gründete auf Rat seines Jugendfreundes
Dr
Vannier, der sich in Paris niedergelassen hatte,
eine homöopathische Apotheke: die "Pharmacie Générale
Homéopathique Française", 68 Boulevard Malesherbes,
im 8. Arrondissement.
1922 verkaufte er seinen Betrieb, verließ Paris und ließ
sich in Annonay im Departement Ardèche nieder.
1926 gründete Dr.
Vannier in Paris die Laboratoires Homéopathiques de
France.
1930 schloss
sich René Baudry der Gruppe homöopathischer Ärzte in
Lyon an und gründete das Laboratoire Central Homéopathique
Rhodanien, 38 rue Thomassin, in Lyon. Die Pariser Ärzte
der "Ecole Moderne d'Homéopathie" forderten ihn auf,
nach Paris zurückzukehren, um ein staatliches Labor
zur Herstellung homöopathischer Arzneimittel zu gründen.
Er ging auf den Vorschlag ein, unter der Bedingung,
sein Unternehmen in Lyon behalten zu können und suchte
Kollegen zum Aufbau der neuen Gesellschaft.
Henri
Boiron und Jean
Boiron suchten nach Arbeit. Sie hatten gerade ihr
Diplom in Pharmazie erhalten und besaßen zudem einen
wissenschaftlichen Doktortitel. Auf Vermittlung von
Dr. Mondain lernten sie René Baudry kennen, der sie
engagierten.
Im Juni 1932 gründeten Jean und Henri Boiron in Paris, in den
Räumen 68 bd Malesherbes, das "Laboratoire
Central Homéopathique de France". Ein Jahr
später transformierten René Baudry und Henri
Boiron das Pariser Labor in "Les Laboratoires Homéopathiques
Modernes" (LHM).
Jean Boiron hingegen übernahm die Entwicklung des
Unternehmens in Lyon, das den Namen "Pharmacie
Homéopathique Rhodanienne" (PHR) erhielt.
1935 gründete der Apotheker Jean Tétau (1901-1972) in Paris das Laboratoire de Pharmacologie Homéopathique (LPH), das 1976 in Dolisos umbenannt wurde.
En 1965, wurde eine Monographie "Préparations homéopathiques"
in die französische Pharmakopöe eingeführt.
1967
entstand aus der Zusammenführung der Laboratoires
Homéopathiques Jean Boiron (PHR), Les Laboratoires
Homéopathiques Henri Boiron und den Laboratoires
Homéopathiques Modernes (LHM) die Laboratoires
Boiron.
Die erste regionale Produktionsstätte und Vertriebsniederlassung
wurde 1968 in Toulouse
eröffnet.
1974 siedelten sich
der Firmensitz und die Produktionsstätte in Ste
Foy-lés-Lyon, in der Nähe von Lyon an.
In den 70er Jahren, wurden die ersten regionalen Niederlassungen
in Lille, Belfort, Nantes, Avignon, Grenoble usw. gegründet
und 1979
erfolgte
die Einrichtung der ersten ausländischen Tochtergesellschaft
in Mailand, Italien. Dies war der Anfang der internationalen
Entwicklung der Laboratoires Boiron, dem später
die Gründung von Tochtergesellschaften in Indien,
den USA, usw. folgten.
1983 wurde Christian
Boiron als Nachfolger von Jean Boiron zum Vorsitzenden
der Gruppe.
Die Laboratoires Boiron setzen ihre Entwicklung der Homöopathie weiter fort und verdichten das Verteilernetz durch die Eröffnung regionaler Niederlassungen.
Das 1985 gegründete Institut Boiron
unterstützt dieses Engagement und baut es innerhalb der internationalen medizinischen wissenschaftlichen Gesellschaft weiter aus.
1987 wurden die Aktien der Gruppe Boiron am OTC-Markt der Lyoner Börse notiert.
1988 erfolgte die Annäherung der Laboratoires Homéopathiques de France (LHF) an Boiron.
Zu Beginn der 90er Jahre konnte Boiron durch die Übernahme des Marseiller Herstellers Sibourg die derzeitige nationale Abdeckung abschließen.
1995 wurde eine neue Produktionsstätte in Messimy, in der Nähe von Lyon, gegründet.
2005 wird Thierry Boiron Vorstandsvorsitzender der Gruppe.
Christian Boiron ist Präsident des Verwaltungsrats.
Die Fusion mit Dolisos im Jahr 2005 eröffnet dem Unternehmen neue Entwicklungsperspektiven im Bereich der Homöopathie.

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