| DIE HOMÖOPATHIE IN DER MEDIZINGESCHICHTE |
 |
| Verbreitung
der Homöopathie |
Einige wichtige
Persönlichkeiten der Homöopathie

Sébastien Des Guidi (1769-1863)
Der Graf Des Guidi entstammte einer alten Florentiner Familie,
er wurde 1769 in Neapel geboren. Er interessierte sich schon
früh für die sogenannten exakten Wissenschaften
und setzte sich für das Gemeinwohl ein. Er verpflichtete
sich und beteiligte sich 1798 an der Revolution von Neapel.
1799 beantragte er politisches Asyl in Frankreich, dies wurde
ihm gewährt und so kam er zunächst nach Marseille
und später nach Lyon.
Seit 1803 unterrichtete er Mathematik und Physik am derzeitigen
"Lycée Ampère" in Lyon, 1813 wurde
er als Inspektor an die Universität von Grenoble gerufen.

Constantin Hering (1800-1880)
Er wurde am 1. Januar 1800 in Oschatz, Sachsen, geboren. 1826
wurde ihm an der Würzburger Universität der Doktortitel
für Medizin verliehen.
Dieser junge Arzt wurde damit beauftragt, ein Pamphlet gegen
die Homöopathie zu verfassen. Hierzu studierte er Hahnemanns
Werke und führte einige Experimente durch, um die Methode
besser zu verstehen. Im Laufe seiner Beobachtungen überzeugte
er sich von der Richtigkeit dieser Heilmethode. Hering wurde
zu einem Verfechter der Homöopathie...

Benoît Mure (1809-1858)
Benoît Mure wurde am 4. Mai 1809 in Lyon geboren.
Nachdem er durch eine homöopathische Behandlung, die
ihm der Doktor Des Guidi verschrieben hatte, geheilt worden
war, widmete er seine Zeit und seine Fähigkeiten der
Weiterentwicklung der Homöopathie, die er ab 1833 studierte.
Er wendete sich gegen die offizielle Medizin und insbesondere
gegen die Ärzteschaft.
1834 studierte er Homöopathie in Neapel und kehrte anschließend
nach Palermo zurück, wo er 1837 ein Ambulatorium gründete,
aus dem später die Königliche Akademie für
Homöopathische Medizin hervorging.
1839 gründete Benoît Mure in Paris das homöopathische
Ambulatorium in der "rue de la Harpe", in dem er
zusammen mit seinen Mitarbeitern mehr als 1000 Patienten pro
Woche behandelte und sich aktiv an der Ausbildung beteiligte...

René Baudry (1880-1966)
Gebürtig aus Angers, gründete er 1911, auf Bitte
seines Jugendfreunds Dr. Léon Vannier, die Pharmacie
Générale Homéopathique Française.
Diese Apotheke, die sich 68, Bd Malherbes in Paris befindet
wurde 1945 von Henri Boiron übernommen und in ihr sind
heute die Pariser Büroräume von Boiron untergebracht.
Die Partnerschaft von Baudry und Vannier ging einige Jahre
später auseinander und Léon Vannier gründete
1926 allein die Laboratoires Homéopathiques de France.
René Baudry verließ Paris 1922 und ließ
sich in Annonay nieder,...

Léon Vannier (1880-1963)
Gebürtig aus Angers, entdeckte Léon Vannier dank
seines Bruders Edouard bereits sehr früh die Homöopathie.
Er war ein herausragender Schüler der Schule für
Medizin in Anger, arbeitete anschließend als Assistenzarzt
in Paris und entschied sich, seine Kenntnisse im Bereich der
Homöopathie zu erweitern.
1905 ließ er sich in Paris als homöopathischer
Arzt nieder und gründete 1912 eine Zeitschrift mit dem
Titel: "L'Homéopathie française",
die heute unter dem Titel "L'Homéopathie européenne"
erscheint.
Zusammen mit seinen Freunden, dem Doktor Mondain und Doktor
Chiron, eröffnete er ein homöopathisches Ambulatorion
auf dem Boulevard Montparnasse...

Henri Boiron und Jean Boiron
Sie wurden am 4. Juli 1906 in Paris geboren, erhielten 1928
beide den Titel Doktor der Wissenschaft und 1929 ihr Pharmaziediplom.
1932 gingen die Zwillingsbrüder auf den Vorschlag von
René Baudry (auf Homöopathie spezialisierter Apotheker)
ein und gründeten in Paris ein homöopathisches Unternehmen:
le Laboratoire Central Homéopathique de France.

Denis Demarque (1915-1999)
Ab 1925, entdeckte Denis Demarque die Homöopathie bei
seinem Vater, einem homöopathischen Arzt. Nach Abschluss
seines Medizinstudium an der École de Santé
Navale in Bordeaux, wurde er Assistenzarzt im Krankenhaus
von Bordeaux, und erhielt am 2. August 1949 seine Approbation
als Arzt.
Er knüpfte Verbindungen zu dem wichtigsten Persönlichkeiten
der Homöopathie, ...
|