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DIE HOMÖOPATHIE IN DER MEDIZINGESCHICHTE
Das Abenteuer der homöopathischen Arzneimittel


  Die Etappen
Die Automatisierung des Herstellungsprozesses

Die Automatisierung des Herstellungsprozesses

Die besondere Aufmerksamkeit, die der Herstellung homöopathischer Arzneimittel gewidmet wurde, veranlasste die Homöopathen innerhalb kürzester Zeit zur Entwicklung von Automaten. 1838 ließ Benoît Mure den ersten Triturator bauen, eine "Schüttelmaschine", anschließend eine andere "zur Vakuumbildung". Später interessierte sich Weber für einen Dynamisator. Perdrisat, Ingenieur aus Genf, stellte in Zusammenarbeit mit Doktor Antoine Nebel aus Lausanne einen Verdünner her. In Deutschland beteiligte sich Doktor Schwabe an der Herstellung verschiedener Apparate. Der Apotheker René Baudry aus Frankreich nahm ebenfalls Teil an der Entwicklung mehrerer Geräte, größtenteils in Zusammenarbeit mit Perdrisat, aber auch mit Léon Vannier. Aber auch Jean Boiron trug wesentlich zur Verbesserung der Herstellungsprozesse im Laufe der pharmazeutisch-technischen Evolution bei und heute verdanken wir neuen Verfahren eine optimale Zuverlässigkeit bei der Herstellung homeopathic laboratories. Letzte Konsequenz im Bestreben um die Zuverlässigkeit ist die Gründung homöopathischer Unternehmen in Frankreich ab 1926 durch homöopathische Ärzte.

Schüttelmaschine…
Auf jede Verdünnung folgt eine heftige standardisierte Schüttelbewegung, die man als "Dynamisation" bezeichnet, sie ist typisch für die Herstellung homöopathischer Arzneimittel und wird mit Hilfe einer Schüttelmaschine bzw. eines Dynamisators durchgeführt.

Entwickelt von Benoît Mure im 19. Jahrhundert
   
Schüttelmaschine der "Laboratoires Homéopathiques de France" (ca. 1950)
   
Schüttelmaschine von René Baudry (Anfang 20. Jahrhundert)
   
Die Dynamisation (heute)

 

 

 

 

 

 
  Die Etappen
Die Automatisierung des Herstellungsprozesses

 

 
 
 
 
 
 

Schüttelmaschine von Benoît Mure :
zur Homogenisierung der Triturationen, entwickelt von Benoît Mure aus Lyon, der die Homöopathie im 19. Jahrhundert in Brasilien und Ägypten einführte und verbreitete.

Gerät zur Korsakov-Potentierung von Dr. Nebel:
dieses Gerät wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach einer Idee von Antoine Nebel, homöopathischer Arzt aus Lausanne, Schweiz, gebaut. Die homöopathischen Verdünnungen bestehen aus einer stufenweisen Verdünnung der Ursubstanz, bzw. der Trituration aus unlöslichen mineralischen Stoffen. In Frankreich kommen zwei Methoden zum Einsatz: die Verdünnung nach Hahnemann und die Verdünnung nach Korsakhov, die auf die Namen ihrer Erfinder zurückgehen

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