Aktualität | Kongressen | Vertriebslist | Links
Retour à la home
 
 
 
 
 
 
 
Homöopathie-Forschung
Klinische Forschung


  Metaanalysen: eine Gesamtanalyse klinischer Studien
  Klinische Studien mit überzeugenden Ergebnissen

Metaanalysen werden nach strikten Vorgaben durchgeführt und stützen sich auf mehrere Dutzend klinische Versuche. Sie zielen darauf ab, die Qualität der durchgeführten Studien und die Kohärenz der Ergebnisse abzuschätzen.

© Artechnique

Innerhalb von weniger als einem Jahrzehnt haben die Ergebnisse der Metaanalysen über Homöopathie ihre Urheber von der Zuverlässigkeit klinischer Studien im Bereich Homöopathie und von den positiven Ergebnissen überzeugt.

Versuchsmethoden mit anerkannter Zuverlässigkeit

Im Jahr 1991 wurde eine Metaanalyse veröffentlicht, die sich mit der minutiösen Überprüfung von 107 Versuchen befasste 1 . Hinsichtlich der der klinischen Bewertung zugrunde gelegten Methoden ergab sich eine klare Schlussfolgerung: “Es stimmt nicht, dass die Homöopathie nicht gemäß der modernen Methode kontrollierter Studien bewertet wurde.”. Bei der großen Mehrheit dieser diesen klinischen Versuche (bei 81 um genau zu sein) ergaben sich bezüglich der Wirksamkeit der homöopathischen Behandlung positive Ergebnisse.

Der Ausschluss von Zufall und Placeboeffekten

Auf Wunsch des Europäischen Parlamentes wurde im Jahr 1996 eine Vergleichsstudie durchgeführt 2 . Dabei wurden die Daten von Studien über die Wirksamkeit homöopathischer Medikamente im Vergleich zur Wirksamkeit von Placebos oder verglichen mit einer unterbliebenen Behandlung untersucht. Ausgewertet wurden Vergleiche, die die Experten in jeder Hinsicht zufrieden stellten und sie letztlich zu dem Schluss veranlassten, dass “die Anzahl deutlicher Ergebnisse offensichtlich nicht dem Zufall zugeschrieben werden kann#8221;.

Ein Jahr später (1997) wurde eine Studie über die Analyse von 89 Versuchen veröffentlicht3 die sich streng an die Kriterien der homöopathischen Behandlungsmethode hielten. Die Studie ergab, dass zwar der Nachweis für die hundertprozentige Wirksamkeit der Homöopathie bei der Behandlung einer bestimmten Krankheit fehle, “es aber nicht möglich sei, die klinische Wirksamkeit der Homöopathie allein auf einen Placebo-Effekt zurückzuführen”.

Im August 2005 veröffentlicht die Wochenzeitung The Lancet eine neue Studie4 zur Wirksamkeit der Homöopathie. Im Leitartikel zieht die Zeitung erstaunlich polemische und für die Homöopathie unvorteilhafte Schlussfolgerungen. Jedoch handelt es sich um eine Analyse, die, genau wie die 3 vorhergehenden Meta-Analysen, schlussfolgert, dass die homöopathischen Arzneimittel wirksam sind. Um zu der gegenteiligen Schlussfolgerung zu kommen, haben die Autoren auf nicht erläuterter Grundlage und im Nachgang zu den Versuchsreihen lediglich 14 (8 davon mit homöopathischen Mitteln) der 220 ursprünglichen Versuche (davon 110 mit homöopathischen Arzneimitteln) berücksichtigt. Im Dezember 20055 veröffentlicht The Lancet 4 Briefe von Forschern, die auf diese Veröffentlichung eingehen. Die Schlussfolgerungen sind, dass: 19 % der Versuche mit homöopathischen Mitteln und 8 % der Versuche mit allopathischen Mitteln qualitativ hochwertig sind; die 110 Versuche mit homöopathischen Arzneimitteln zeigen, dass diese dem Placebo überlegen sind, und zwar in allen Punkten, die mit denen der Versuche mit herkömmlichen Arzneimitteln vergleichbar sind.

Diese Metaanalysen zeigen, dass die Homöopathie-Forschung noch vervollkommnet werden muss und ihre ordnungsgemäße und systematische Fortführung erforderlich ist. Aber sie zeigen auch, dass dieses Therapieverfahren bereits Gegenstand von Untersuchungen ist, deren Verlässlichkeit nicht mehr angezweifelt werden können.

 

Mehr dazu : Metaanalysen S.11-15
(Auszug aus dem Werk "La recherche en homéopathie" (Homöopathie-Forschung), Zusammenstellung Doktor Philippe Belon, 2004)

 

  Metaanalysen: eine Gesamtanalyse klinischer Studien
  Klinische Studien mit überzeugenden Ergebnissen

 

 
 
 
 
 
 















Inzwischen können die Ergebnisse klinischer Versuche im Bereich Homöopathie nicht länger auf einen reinen Placebo-Effekt zurückgeführt werden















Quellen und Veröffentlichungen
Retour à la home