| Homöopathie-Forschung |
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| Klinische Forschung |
Die Durchführung klinischer Studien erfordert im Bereich der Homöopathie besondere Sorgfalt, denn zu den hierfür üblichen anerkannten Praktiken kommen die
Schwierigkeiten hinzu, die sich aus der individuell abgestimmten Vorgehensweise der homöopathischen Praxis ergeben.
Das Individuum kommt ins Spiel

Die Homöopathie berücksichtigt das persönliche Krankheitsbild jedes einzelnen Patienten
sowie seine ganz individuelle Reaktion auf eine Krankheit. Das Verschreiben sowohl homöopathischer als auch allopathischer Medikamente setzt eine präzise Krankheitsdiagnose voraus.
Der homöopathisch behandelnde Arzt verfolgt in jedem Fall eine andere Behandlungsstrategie, die sich auf eine gründliche Beobachtung des Patienten stützt. Diese exakte Beobachtung ermöglicht ihm eine Beschreibung
• der Krankheit und ihrer besonderen klinischen Erscheinungsform,
• der Symptome, die aus der persönlichen Reaktion des Kranken entstehen.
Schwierig umzusetzende klinische Studien
Die Bewertung eines homöopathischen Arzneimittels in der klinischen Studie muss also den Eigenheiten der homöopathischen Behandlungsweise in Rechnung tragen:
• Bei ein und derselben Krankheit können
je nach Reaktionsweise des Patienten verschiedene Medikamente angezeigt sein.
• Die Art der Behandlung kann sich im Lauf der Zeit ändern
, je nach Entwicklung des Krankheitsbildes.
Diese Besonderheiten kommen zu den üblichen anerkannten Praktiken für die Durchführung klinischer Studien hinzu. Daher müssen in der Homöopathie
die Teilnehmer an einer klinischen Studie besonders sorgfältig ausgewählt werden.
Die klinischen Studien ermöglichen bei einer bestimmten Krankheit einen Vergleich der Wirksamkeit homöopathischer und allopathischer Medikamente sowie der Wirksamkeit von Placebos.
Es wurden bereits klinische Studien durchgeführt, welche
die Wirksamkeit homöopathischer Behandlungen unter Beweis gestellt haben.
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