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Homöopathie-Forschung
Die wegweisenden Entdeckungen der biologischen Forschung

Zahlreiche biologische Studien konnten die Wirkung der homöopathischen Hochpotenzen in Bezug auf allergische Mechanismen, Heilungsdauer, Entgiftung, usw. nachweisen. Ergebnisse, die möglicherweise neue Behandlungsfelder eröffnen.

© Pierre-Gilles Lombard

Auch die modernen Observationstechniken bieten die Möglichkeit, die physikalischen und chemischen Eigenschaften homöopathischer Medikamente besser zu verstehen.



Nachgewiesene pharmakologische Wirkung homöopathischer Dosen

In verschiedenen biologischen Studien wurde die Wirkung bestimmter Substanzen in hoher Verdünnung genau beobachtet:

• Allergische Sensibilisierung
Es wurden in vitro Forschungen18 an den Basophilen, also den weißen Blutkörperchen, die an allergischen Reaktionen mitbeteiligt sind, durchgeführt. Das Blut von auf Milben allergischen Personen wurde mit dem Allergen in Kontakt gebracht. Dabei konnte man feststellen, dass das Histamin in homöopathischer Dosis die Sensibilisierung der Basophilen verringerte.

• Aspirin und Blutungen
Während in allopathischer Dosis verabreichtes Aspirin die Blutungsdauer verlängert wird sie bei der Verabreichung in bestimmten homöopathischen Dosen verringert: Dies konnte durch Studien19 20 achgewiesen werden, von denen eine am Menschen und mehrere andere an Tieren durchgeführt wurden.
Des weiteren beeinträchtig Aspirin in der 15. Hunderterpotenz (oder 15 CH) die Wirkung hochdosierten Aspirins (100 mg / kg) , wenn beide gleichzeitig verabreicht werden. Auch diese Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit von Hochpotenzen und zeigen die Möglichkeit therapeutischer Anwendungen auf.

• Vergiftungen
Bei einer Studie21 wurde Ratten Arsen verabreicht. Bei den Tieren, denen kurz nach der Vergiftung Arsen in homöopathischer Dosis verabreicht wurde (Arsenicum Album 7 CH), konnte eine viel schnellere Entgiftung festgestellt werden. Weitere Studien22 zur schützenden Wirkung von Arsensalzen, Oxyden und anderen hochverdünnten Metallen wurden seitdem durchgeführt und intensiviert.

Die biologische Homöopathie-Forschung erweitert die klinischen Studien um einen zusätzlichen Forschungsaspekt. Sie erlaubt insbesondere, die Wirkungsweise der Homöopathie in vitro und in vivo zu zeigen, die bisher nur von Ärzten und Patienten beobachtet worden war.


Wie die Ergebnisse bei den Versuchen mit Aspirin zeigen, können diese Forschungsergebnisse den Ärzten therapeutische Alternativen anbieten. Diese müssen in klinischer Forschungsarbeit bestätigt werden.

Es ist daher momentan zu früh, um die in vivo Tier und in vitro durchgeführten Beobachtungen auf den Menschen zu übertragen, doch die erzielten Ergebnisse motivieren die Wissenschaftler zur Weiterführung ihrer Forschungen und zur Untersuchung weiterer homöopathischer Zubereitungen unter demselben Gesichtspunkt.

Die Thermolumineszenz: Eine physikalische Methode, die hilft, die Wirkungsweise homöopathischer Medikamente zu verstehen.

Bei der Herstellung eines homöopathischen Medikamentes wird die Ausgangssubstanz in einem neutralen Lösungsmittel, meist Wasser, im Verhältnis 1/100 verdünnt. Das entstehende Produkt wird stark verschüttelt: Man spricht von Dynamisierung. Die "homöopathische Verdünnung" wird erneut im Verhältnis 1/100 verdünnt, wieder dynamisiert usw. Obwohl ab einer bestimmten Verdünnungsstufe keine Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist, konnte in zahlreichen Studien die klinische und biologische Wirksamkeit sehr hoher Verdünnungsstufen nachgewiesen werden.

Da Wasser eine komplexe Verbindung aus Milliarden von zwar immer miteinander verbundenen, aber auch immer in Bewegung befindlichen Molekülen ist, ist es möglich, dass es durch die Einleitung einer Ausgangssubstanz und durch das Verschütteln bei der Dynamisierung dauerhaft beeinflusst wird.

Die Thermolumineszenz ist die Eigenheit aller festen Stoffe, nach Bestrahlung und Erwärmung Licht abzugeben; man wendet diese Methode normalerweise zur archäologischen Altersbestimmung an. Forscher haben eine dynamisierte homöopathische Lösung gefroren, um sie "erstarren" zu lassen, dann haben sie sie bestrahlt und wieder erwärmt. Beim Vergleich der Thermolumineszenz der homöopathischen Lösung mit der neutralen Wassers konnten sie die "Fehler" in der Eisstruktur erkennen. Bleibende Veränderungen konnten festgestellt werden, sogar in Verdünnungsstufen, in denen kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden war.

Die Ergebnisse dieses Versuches beweisen:
• dass sich eine homöopathische Lösung nachweislich von Wasser unterscheidet,
• dass verschiedene Verdünnungsstufen dem Wasser verschiedene Eigenschaften verleihen.

Sie liefern damit auch eine mögliche physikalische Erklärung für die therapeutische Wirksamkeit homöopathischer Mittel.

Die veterinärmedizinische Forschung

Seit Jahrzehnten werden auch Tiere homöopathisch behandelt. Viele Züchter schätzen diese Methode aufgrund:

•  ihrer Wirksamkeit, besonders im Hinblick auf Vorbeugung,
• der Tatsache, dass keine Restmedikamente zurückbleiben : keine Giftrückstände weder beim Tier noch beim Endverbraucher,
• der äußerst niedrigen Behandlungskosten.
Die Forschungsarbeiten in der veterinärmedizinischen Forschung sind zwar nicht so weit fortgeschritten wie in der Humanmedizin, doch man kann zwei Dinge festhalten:
1. Eine an 10000 Perlhühnern durchgeführte Studie konnte die Wirksamkeit homöopathischer Behandlung bei der Vorbeugung gegen Darmentzündungen durch Kolibakterien bei diesen Tieren nachweisen 23 .
2. Die homöopathische Behandlung wirkte bei der Reduzierung der durch Schlachtstress entstehenden Hämatome beim Truthahn24 besser als ein Placebo.
 

Mehr dazu : Biologische Forschung S. 40- 70 Tierforschung S. 99-101
(Auszug aus dem Werk "La recherche en homéopathie" (Homöopathie-Forschung), Zusammenstellung Doktor Philippe Belon, 2004)

 

 
 
 
 
 
 

























 

 



Die biologische Homöopathie-Forschung verleiht den klinischen Studien einen weiteren Forschungsaspekt.












Die modernen Observationstechniken bieten die Möglichkeit, die physikalischen und chemischen Eigenschaften homöopathischer Medikamente besser zu verstehen.


























Die biologische Homöopathie-Forschung verleiht den klinischen Studien einen weiteren Forschungsaspekt.





Quellen und Veröffentlichungen
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