Dr Gilles Martin
- Das Krankenhaus Hôtel-Dieu (Lyon, Frankreich)
Allopathische und homöopathische Therapien kombinieren, um effizienter zu sein
Der Arzt für Allgemeinmedizin Dr. Gilles Martin hat 1983 sein Diplom als Homöopath erhalten. Seitdem praktiziert er allopathische und homöopathische Medizin nebeneinander. Hauptvorteil dieser Doppelkompetenz: Das Individuum kann durch diese beiden Ansätze leichter ganzheitlich betrachtet werden. Anforderung: die Sorge, ständig auf beiden Gebieten auf dem Laufenden zu bleiben.
Dr. Martin war einer der ersten Homöopathen, die 1990 eine Sprechstunde am Universitätskrankenhaus in Lyon eingerichtet haben, und hat damit einen Weg gewiesen, den seitdem viele seiner Kollegen eingeschlagen haben. „Diese Sprechstunde bringt zahlreiche Vorteile mit sich“, analysiert Dr. Martin. „Sie ist einerseits für die Homöopathen interessant, die dadurch eine Form der Anerkennung erlangen. Für mich bietet die Zusammenarbeit mit Allopathen die Gelegenheit, verschiedene Ansichten zu vergleichen und einen Platz in einem Krankenhausteam zu finden. Und tatsächlich haben die Ärzte mittlerweile den Reflex entwickelt, mir einige ihrer Patienten zu schicken.“
In seiner zweimonatlichen Sprechstunde in der Abteilung von Prof. Raudrant behandelt Dr. Martin besonders gynäkologische Beschwerden, die im Zusammenhang mit der Menopause auftreten. Diese Orientierung – „Es geht darum, zu behandeln, was man zu behandeln weiß“ – ermöglicht es ihm, die Beziehung zwischen hormonalen Behandlungen und Homöopathie besser zu verstehen, die beste Weise abzuschätzen, die beiden zu kombinieren, wenn dies notwendig ist, und vor allem effizient zu sein.
So wenden sich die Allopathen der Abteilung in vielen Fällen an die Homöopathie – und damit an Dr. Martin: Erbrechen in der Schwangerschaft, Behandlung der Perimenopause und der Menopause, gewisse Nebenwirkungen bei der Behandlung von Brustkrebs, Menstruationsbeschwerden usw. „Es geht für uns darum, dass wir uns ganzheitlich um die Frau kümmern, denn hinter einer Krankheit versteckt sich oft ein Terrain ».
Lernen, dann fleißig arbeiten, im Laufe der Jahre Erfahrungen sammeln und diese dann gern weitergeben.
Diese Richtung wollte Dr. Jean-François Masson schon immer in seiner Arztlaufbahn einschlagen. Sein persönliches Engagement im Hôpital Bichat illustriert den Weg eines Überzeugungsmenschen. Interview.
Wann haben Sie begonnen, die Homöopathie neben ihrer Praxistätigkeit auch im Krankenhaus zu praktizieren ?
Dr. Jean-François Masson: 1985 habe ich am Institut Curie in der Abteilung von Prof. Vilcoq begonnen, Homöopathiesprechstunden zu geben. Damals ging es darum, Patientinnen zu begleiten, die wegen Brustkrebs mit Chemotherapie und Radiotherapie behandelt wurden, um ihnen zu helfen, die Nebenwirkungen der harten, aber dennoch notwendigen Behandlungen leichter zu ertragen, und um den Hormonmangel auszugleichen, wenn eine Hormonsubstitutionstherapie unmöglich war. Die Statistiker des Institut Curie haben eine strikte Methodologie entwickelt, mit deren Hilfe nach einem dreijährigen Beobachtungszeitraum nachgewiesen werden konnte, dass die homöopathische Behandlung einer kürzlich operierten Patientin die Rezidivhäufigkeit und die metastatische Ausbreitung verringerte.
Bei der klinischen Vorgehensweise ist es für uns von großer Bedeutung, die verschriebenen Behandlungen den individuellen Bedürfnissen der Patientin anzupassen, um den rein symptomatischen Rahmen zu überschreiten, den wir jedoch trotz allem nicht vernachlässigen.
Übrigens konnten durch den Einsatz von Apis mellifica häufige und manchmal lange Unterbrechungen der Radiotherapie aufgrund von Verbrennungen vermieden werden. Dies ist ein Beispiel für ein konkretes Ergebnis, das unsere Kollegen der Allopathie erstaunte, die für diese Art von Problem keine Lösung hatten. Das war wichtig, denn für die Krankenhausärzte lag damit ein direkter, objektiver Nutzen für die Patientinnen vor.
Zurzeit haben Sie eine gynäkologische Sprechstunde im Hôpital Bichat in der Abteilung von Prof. Patrick Madélénat. Wie wurden Sie als Homöopath aufgenommen und welche Einstellung ist Ihrer Meinung nach empfehlenswert, um gut in eine Krankenhausabteilung integriert zu werden ?
Dr. J.-F. M.: Prof. Madélénat ist ein sehr offener, pragmatischer Mensch, der es für wichtig hielt, Patienten andere Behandlungsmethoden anbieten zu können, soweit sich diese als wirksam erwiesen. Ich wurde in seiner Abteilung mit viel Toleranz aufgenommen. Ich halte Vorträge bei Veranstaltungen, zu denen sich zahlreiche Abteilungsleiter von Pariser Krankenhäusern treffen, und werde dort relativ gut akzeptiert.
Um seinen Platz zu finden, muss man Spaltungen vermeiden, die durch zu leidenschaftliche oder zu verbohrte Einstellungen entstehen, und stattdessen Brücken bauen, die einen Dialog auslösen. Ich versuche meinen Kollegen gegenüber, von denen einige der Homöopathie zurückhaltend gegenüberstehen können, klarzumachen, dass wir ihnen helfen können, und dies auf zwei verschiedenen Ebenen :
– indem wir akute Fälle schneller und mit weniger Beschwerden als durch Allopathie behandeln (Zwischenblutungen, schmerzhafte Regelblutungen, Zystitis, Herpes). Zahlreiche homöopathische Arzneimittel wirken sehr schnell.
– indem wir diese Erkrankungen am Ursprung ihres Auftretens behandeln, der den allopathischen Behandlungen oft entgleitet; dies zeigt wirklich die originelle Zielsetzung der Homöopathie, dass sie über die einzelnen Symptome hinaus zurückgeht und dabei Zeichen im Verhalten berücksichtigt und das Ungleichgewicht des Terrains definiert, das diese Erkrankungen hervorruft.
Das homöopathische Arzneimittel stellt das interne Gleichgewicht wieder her. Das Besondere an diesem Ansatz, der nicht nur darin besteht, chemische Moleküle durch Globuli zu ersetzen, ist eine völlig andere Sichtweise der Krankheit, die unsere Kollegen im Krankenhaus erstaunt und interessiert.
Wenn wir unseren Ansatz erklären, zeigen dass er ihren ergänzt, und uns auf konkrete Beobachtungen stützen, schaffen wir die Grundlagen für einen konstruktiven Dialog. Vereinfachend können wir sagen, dass sie sich um den Angreifer kümmern und wir um den Angegriffenen. Jedem sein Wirkungsfeld !
Es geht nicht um die eine ODER die andere Medizin, sondern um die eine UND die andere. Das versuche ich jeden Tag im Krankenhaus zu beweisen.
Um Ihre Frage zur Aufnahme im Krankenhaus abzurunden, muss man noch den außergewöhnlichen Erfolg dieser Homöopathie-Sprechstunde erwähnen, für die wir sechs Monate im Voraus ausgebucht sind. Das beweist, dass diese Sprechstunde von Interesse ist und einer Nachfrage entspricht, was unseren Kollegen im Krankenhaus ebenfalls zu denken gibt.
Was hat Sie dazu bewegt, in die Abteilung von Prof. Madélénat zu kommen ?
Dr. J.-F. M.: In der Vergangenheit hatte ich schon in Zusammenarbeit mit dem herausragenden Pariser Radiologen Dr. Juras, der auf Gynäkologie spezialisiert ist, über „Mastosen“ mit ihren zahlreichen Mastodynien gearbeitet. Damals haben wir einen objektiven radiologischen Unterschied festgestellt, als wir homöopathisch behandelte Brüste mit unbehandelten verglichen haben.
Prof. Madélénat und ich haben daran gedacht, die Homöopathie bei sexuell übertragbaren Krankheiten wie Herpes, Mykosen, Chlamydien-Infektionen oder wiederholter Zystitis einzusetzen, und dies aus mehreren Gründen. Zunächst einmal sind wir in der Allopathie ziemlich hilflos im Hinblick auf das Chronische, Rezidive dieser Krankheiten. In der Homöopathie hingegen sind wir daran gewöhnt, das Reaktionsfeld der Patienten abzuklopfen, in diesem Fall die Sykose. Wir gehen über das Symptom hinaus zurück, um zu versuchen, die „inneren Konflikte“ zu verstehen, die die Krankheit begleiten oder auslösen. Wir berücksichtigen die emotionale Dimension, die bei Rückfällen nicht vernachlässigbar ist. Dadurch, dass wir die Frequenz und die Intensität der Beschwerden verringern, ja diese sogar zu einem außergewöhnlichen Ereignis werden lassen können, haben wir genügend Trümpfe in der Hand, um einen wichtigen Beitrag bei der Betreuung der Patientinnen zu leisten.
Schließlich lohnt es sich, einen Moment beim Kostenvergleich allopathischer und homöopathischer Behandlungen zu verweilen. Beispielsweise lässt sich ein Herpesausbruch mit homöopathischen Arzneimitteln kostengünstiger und mit einer völlig ausreichenden Wirksamkeit behandeln. Und durch die Beseitigung des Rezidivproblems werden ebenfalls Kosten eingespart.
Haben Sie Projekte innerhalb des Krankenhauses ?
Dr. J.-F. M.: Zwei Projekte liegen mir am Herzen. Das erste besteht darin, mit Hilfe der Statistiker des Krankenhauses an der Ausarbeitung einer an die homöopathische Praxis angepassten Methodologie mitzuarbeiten. Dabei geht es darum, den begrenzten Rahmen von „doppelblind“ zu verlassen. Das Ziel ist nicht, eine perfekte Methodologie auszuarbeiten – die gibt es nicht –, sondern eine Möglichkeit zu finden, die Ergebnisse hinreichend aussagekräftig darzustellen, damit sie berücksichtigt werden und einen Dialog auslösen, wobei uns, wie mein Abteilungsleiter mir sagte, eine einzige Beobachtung zum Nachdenken anregen kann !
Das zweite: Die Organisation einer pluridisziplinären Tagung im Frühjahr im Hôpital Bichat, auf der verschiedene Referenten, z. B. Homöopathen oder Akupunkteure, Krankenhausärzten alternative Behandlungsmethoden vorstellen können. Auch hier geht es darum, einen konstruktiven, dauerhaften Dialog anzuregen.
The Royal London Homœopathic
Hospital (London, Großbritannien)
In Großbritannien sind mehrere Gesundheitszentren, Dispensarien und Krankenhäuser in den National Health Service (NHS) integriert. Das bekannteste ist das Royal London Homœopathic Hospital, ein echtes homöopathisches Krankenhaus.
Ausgangspunkt für die Entwicklung der Homöopathie in Großbritannien war ihr Erfolg während der Epidemien im 19. Jahrhundert. Während der berühmten Choleraepidemie, die London 1854 heimsuchte, lag die Sterblichkeitsrate im London Homœopathic Hospital bei 16 %, während die Durchschnittsrate der benachbarten nicht homöopathisch arbeitenden Krankenhäuser 60 % erreichte. In England besteht eine traditionsreiche Beziehung zwischen dem Königshaus und der Homöopathie. So wurde das London Homœopathic Hospital, das zum National Health Service gehört, 1947 «Royal» und Dr. Peter Fisher, der medizinische Direktor des Krankenhauses, wurde im November 2001 zum persönlichen Homöopathen der Königin ernannt. 2002 wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das die vollständige Neustrukturierung des Royal London Homœopathic Hospital (RLHH) vorsieht. Zum neuen Krankenhaus werden Schulungs- und Sitzungsräume, eine öffentliche Apotheke und ein Informationszentrum für die Öffentlichkeit gehören, aber auch Krankenhauszimmer und Einrichtungen für die ambulante Pflege, in denen homöopathische Behandlungen und andere Formen der Komplementärmedizin durchgeführt werden können. Auch soll die Bettenzahl von derzeit acht erhöht werden. 2002 fusionierte das RLHH mit der University College Hospital Group, einem Universitätskrankenhaus von internationalem Ruf. Dadurch kann es seine Schulungs- und Forschungsaktivitäten im Hinblick auf seine Integration in das allgemeine System ausbauen, im Gegensatz zu seinem aktuellen Status in der „alternativen“ oder „komplementären“ Medizin. Heute beschäftigt das RLHH etwa 30 Ärzte, 5 Apotheker und andere medizinische Fachkräfte.
Docteur David
Reilly The Glasgow Homeopathic Hospital,
Schottland
Die Klinik hat Priorität, aber die Ausbildung auch
Das Glasgow Homœopathic Hospital auf dem Gelände des Gartnavel Hospital ist heute dafür bekannt, dass es dem Patienten eine „integrierte“ Pflegeeinheit bietet.
Es entwickelt auch Aktivitäten im Bereich der Homöopathieausbildung und eine anerkannte Forschungsplattform.
„Das Glasgow Homœopathic Hospital wird mit der Zeit Pflegeleistungen hervorbringen, die das Individuum als Ganzes, Behandlungen von Körper und Geist (mind/body) sowie den Einsatz der klassischen und der Komplementärmedizin berücksichtigen. Pflegemaßnahmen am Patienten sollen mit einer akademischen Arbeit verbunden werden, so dass die Forschung so nah wie möglich an der täglichen Praxis der Ärzte bleibt, und man wird sich bemühen, wirksame Modelle für integrierte Pflegemaßnahmen zu entwickeln und zu verfeinern. Ich meine zu wissen, dass das neue Zentrum in den vorher erwähnten Bereichen bereits auf einer ersten Arbeit aufbauen kann: die Entwicklung von Leistungsmodellen auf primärem, sekundärem und tertiärem Niveau und die Durchführung einer anerkannten Forschung, wie man mir sagt. Die Meinung seiner Spezialisten ist bei den Leitern und Kommentatoren zahlreicher Länder gefragt und ist eine internationale Informationsquelle geworden.“.
Mit diesen Worten beschrieb SKH der Prinz von Wales am 28. Januar 1998 die Entwicklungsperspektiven des neuen homöopathischen Krankenhauses von Glasgow in Schottland im Hinblick darauf, Patienten, die eine Intensivpflege oder die Kombination verschiedener Therapien benötigen, einen „integrierten“ Pflegedienst anzubieten, d. h. ein kohärentes Gesundheitssystem, zu dem „die Patienten auf praktische, sichere Weise Zugang haben können“.
Die Leitung dieses Projekts wurde Dr. David Reilly übertragen, einem Forscher, dessen in The Lancet veröffentlichte Artikel in der weltweiten Homöopathieszene berühmt und anerkannt sind. Im Januar 1999 ist es Wirklichkeit geworden.
Heute nimmt das Glasgow Homœopathic Hospital jährlich 500 Patienten auf, das sind doppelt so viele Aufnahmen wie vor zehn Jahren. Im selben Zeitraum hat sich die Aufenthaltsdauer verkürzt. Darüber hinaus kommen etwa 50 Patienten pro Woche in die ambulanten Sprechstunden, die im Krankenhausgebäude angeboten werden. Dieses grenzt übrigens ans Gartnavel Hospital und die beiden Strukturen sind komplementär: Die Ärzte können an beiden Standorten arbeiten. Das gesamte Pflegepersonal verfügt über homöopathische Arzneimittel vor Ort. Die Anlage wird durch eine Dokumentationsstelle und eine Bibliothek vervollständigt.
Eine weitere Besonderheit des Glasgow Homœopathic Hospital besteht darin, dass es eine Verbindung zwischen der klinischen Praxis und der Forschung und Lehre herstellt. Hier wurden zahlreiche klinische Studien durchgeführt, und die wichtigsten wurden in The Lancet veröffentlicht. Es entwickelt auch Lehraktivitäten in Zusammenarbeit mit Universitäten, z. B. der U.K. Faculty of Homœopathy, zu deren Ausbildungsprogramm das Primary Health Care Exam in Homœopathy gehört, und weckt Interesse bei europäischen und amerikanischen Universitäten.
So wurde diese Einrichtung als Beispiel im medizinischen Bereich begrüßt, da sie verschiedene komplementäre Therapiemöglichkeiten einsetzt und der therapeutischen Beziehung zwischen Arzt und Patient höchste Priorität einräumt, und wurde außerdem als Plattform für klinische Forschung von hohem Niveau anerkannt.
Nehru Homœopathic
Medical College & Hospital (Delhi, Indien)
Das Nehru Homœopathic Medical College & Hospital in Delhi ist ein Vektor für die Integration der Homöopathie in die indische medizinische Praxis. Doktor V.K. Khanna, Direktor der Einrichtung, und sein Vorgänger, Professeur V.K. Gupta, päzisieren :
„Das Nehru Homœopathic Medical College & Hospital wurde 1964 von Padam Bhushan gegründet. Sein Nachfolger war Dr. Yudhvir Singh, ehemaliger Gesundheitsminister von Delhi. Durch eine Mittelbeschaffung konnte 1967 eine homöopathische medizinische Hochschule gegründet werden, an der die Studenten nach fünf Studienjahren ein Diplom erhalten. Seit 1992 ist diese Einrichtung der Universität von Delhi angegliedert. Das Krankenhaus hat eine Aufnahmekapazität von 100 Betten und ist mit einer guten medizinischen Infrastruktur ausgestattet. 500 Patienten mit Haut- oder Atemwegsproblemen, rheumatischen oder gynäkologischen Beschwerden usw. kommen täglich in die ambulante Sprechstunde. Das Ärzteteam und die Studenten werden durch die Reaktionen der Patienten ermutigt und sind mit dem Erfolg der homöopathischen Behandlung vieler verbreiteter Krankheiten (Dyspepsie, Asthma, Ekzem, Gastritis, Nieren- und Blasensteine, Angst usw.) zufrieden. Das Krankenhaus nimmt auch Krebspatienten auf. In diesen Fällen dient die Homöopathie als Begleittherapie der üblichen Behandlungen.
Aufgrund der starken Nachfrage nach homöopathischer Behandlung hat die Zentralregierung von Delhi neun homöopathische Kliniken in bereits existierenden Krankenhausstrukturen eröffnet. In der Umgebung von Delhi gibt es auch 58 homöopathische Dispensarien.“