| HOMÖOPATHIE HEUTE |
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| Die HomÖopathie kennen |
Durch die Arbeit Tausender Mediziner, Wissenschaftler, Universitätsmitarbeiter und Labors, die ohne Unterlass ihre Messlatte höher legen, um die Wirksamkeit dieser Medikamente zu verbessern, entwickelt sich die Homöopathie täglich weiter.
Was versteht man unter Homöopathie ?
Die Homöopathie ist ein Zweig der medizinischen Therapeutik. Diese Therapiemethode basiert auf der Verschreibung von Arzneimitteln, die nach dem pharmakologischen Ähnlichkeitsprinzip entwickelt werden und in der Regel in kleinen oder infinitesimalen Mengen eingesetzt werden.

Das Ähnlichkeitsprinzip als Ausgangspunkt
Das bereits von Hippokrates formulierte Ähnlichkeitsprinzip stellt einen Zusammenhang zwischen der therapeutischen Wirkung einer Arznei und ihrer toxischen Kraft her.
Es besteht darin, einem Kranken eine medizinische Substanz zu verabreichen, die in starken Dosen bei einem gesunden Menschen durch Vergiftung all die Symptome auslösen würde, die er in seiner Krankheit zeigt.
Diese Methode bildet ebenfalls die Grundlage des Impfprinzips, das sich 1796 aus den Beobachtungen Edward Jenners ergab. Im selben Jahr veröffentlichte Samuel Hahnemann seine Forschungen über die Prinzipien von Arzneidrogen und entwickelte seinen therapeutischen Ansatz.
Infinitesimal: eine wissenschaftliche Herausforderung
Unter Anwendung des Ähnlichkeitsprinzips nutzt die Homöopathie die therapeutischen Wirkungen der Substanzen, indem Sie ihre Toxizität durch den Einsatz sehr geringer Dosen (bis zu einer so genannten „infinitesimalen“ Verdünnung) abschwächt.
Die Erfahrung zeigt, dass die therapeutische Wirkung der aktiven Substanz trotz sehr starker Verdünnung erhalten bleibt. Auch wenn tägliche Fortschritte erzielt werden, reicht der heutige Stand der Wissenschaft noch nicht aus, um die Wirkungsweise infinitesimaler Verdünnungen zu erklären.
Die Homöopathie behauptet, dass Substanzen, die über bekannte Materiegrenzwerte*
hinaus verdünnt werden, eine nachweisbare, messbare, reproduzierbare, für die verdünnte Substanz spezifische Wirkung haben, selbst wenn keine Spur von ihnen mehr vorhanden ist. Es wurden zahlreiche Hypothesen aufgestellt, um dieses Postulat zu überprüfen, aber die infinitesimale Menge bleibt eine wissenschaftliche Herausforderung.
Die therapeutische Vorgehensweise

Die Homöopathie ist eine wissenschaftliche und humane therapeutische Methode, die sowohl dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt als auch den Bedürfnissen des Patienten gegenüber offen ist und Wert auf Prävention legt.
Es gibt nur eine einzige Medizin, die einerseits wissenschaftliche Kenntnisse nutzt und andererseits durch Zuhören und genaues Beobachten die Besonderheiten des Kranken erkennt und berücksichtigt. Die gesamte Medizin muss jeden Patienten als Individuum betrachten, nicht nur die Homöopathie.
Ein Arzt darf nicht von vornherein diese oder jene Behandlung oder therapeutische Methode wählen, sondern muss jedes Mal und für jeden Fall seinen Kenntnisstand über jede Therapie und die Besonderheit des Kranken berücksichtigen.
Die Wahl eines homöopathischen Arzneimittels erfordert noch eine weitaus stärkere Individualisierung als beispielsweise die eines Antibiotikums. Nachdem die Krankheit diagnostiziert und die Homöopathie als Behandlungsmethode gewählt wurde, muss der Arzt herausfinden, welches bzw. welche Arzneimittel für seinen Patienten und seine jeweilige Krankheit geeignet sind. Jede Person hat „ihre“ Grippe, „ihre“ Angina, „ihr“ Ekzem, d. h. sie entwickelt ihre persönlichen Symptome und Umstände, die der Arzt bei der Wahl eines bestimmten homöopathischen Arzneimittels berücksichtigen muss.
Es stimmt aber auch, dass bei einigen Symptomen und Erkrankungen systematisch die gleichen homöopathischen Arzneimittel eingesetzt werden, ohne das Prinzip der Individualisierung zu berücksichtigen.
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